„Es raschelt beim Gehen – das ist der Sound von Nachhaltigkeit“, erklärte Sterntaler gegenüber GlitzerGossip, während sie vorsichtig eine Treppe nahm. Das Kleid wiegt 17 Kilogramm und besteht aus 4.000 ineinander gedrahteten Pfandflaschen. „Es hat 90 Stunden gedauert. Der schönste Teil war die Sammelphase.“

Die Jury des Abends zeigte sich begeistert: „Praktisch und schön – ein Kleid, das man am selben Abend noch zurückgeben kann“, sagte Laudatorin Bibi Buntlack. Andere Gäste äußerten sich zurückhaltender. Eine Kollegin flüsterte: „Ich habe sie rascheln gehört, bevor ich sie gesehen habe.“

„Ich war noch nie so liquide gekleidet.“

Vom Teppich direkt zum Automaten

Der eigentliche Plan ging nämlich auf: Nach der Gala fuhr Sterntaler direkt zum Leergutautomaten. Ergebnis: 400 Euro Pfand. „Das war mein bestes Investment seit Jahren“, sagt sie. „Die Rendite stimmt einfach.“

Ihre Botschaft an die Branche: „Mode muss nicht wehtun. Sie darf nur nicht auf den Boden fallen, sonst klingelt das Security-Team.“ Ob sie das Kleid noch einmal trägt? „Klar. Aber diesmal mit Fäustlingen. Wegen der Kälte. Plastik ist kalt – das wissen nur Profis.“

Der Glitzerball reagiert

Die Veranstalter kündigten prompt eine eigene Aktion an: „Nächstes Jahr kommen alle Gäste mit Pfand. Der Preis für das edelste Leergut ist bereits ausgelobt.“ Erster gemeldeter Teilnehmer: ein Herr, der laut eigener Aussage „einen ganzen Keller voller Eleganz“ habe. Der Keller ist aus Flensburg.