Es ist die Geschichte eines stillen Überfalls: Seit Wochen berichten Mitarbeiter der Reptiloiden-Braterei Redo XXL von Zecken, die nach Ladenschluss durch die Gasträume krabbeln, sich an den XXL-Schnitzeltellern festbeißen und ohne einen Cent zu zahlen wieder verschwinden. „Sie bestellen nicht. Sie zahlen nicht. Sie sind einfach da“, sagt ein Kellner, der seinen Namen nicht nennen will.

Besonders bitter: Die Blutsauger bringen ihren eigenen Curry-Ketchup mit – in XXL-Tuben, versteht sich. Für Redo XXL ist das ein Angriff auf die heiligste Einnahmequelle des Hauses: die Sauce. Intern ist bereits von einem „bedrohlichen Saucen-Schwund“ die Rede, eine Filiale meldet 38 Prozent weniger Ketchup-Umsatz. Die Tuben wandern in die Taschen der Zecken, die Panade in den Magen, das Geld an der Kasse vorbei.

„Wir haben nichts gegen hungrige Gäste. Aber Sauce von zu Hause mitbringen – das ist keine Currywurst, das ist Piraterie.“

Die anonyme Filialleitung ist mit ihrer Geduld am Ende – und offenbar nicht die einzige. Denn jetzt schlägt das Redo-Imperium zurück.

Der neue Mann an der Fritten-Front

Wie GlitzerGossip aus gut unterrichteten Kreisen erfahren hat, hat die Kette einen prominenten Neuzugang verpflichtet: Axel S. wird neuer Vice President of Security und soll die Filialen künftig mit geballter Fachkompetenz verteidigen. Sein Auftrag: Er trainiert die Security-Teams persönlich in den modernsten Boxtechniken – State of the Art, versteht sich.

Eingefädelt wurde der Deal offenbar längst: Wer „Promi Big Brother“ aufmerksam verfolgt hat, weiß es schon länger. Dort haben die beiden bereits über das Engagement gesprochen. Was harmlos nach Small Talk klang, war in Wahrheit die erste Vertragsrunde im XXL-Format.

Axel S. ist kein Neuling, wenn es um große Gegner geht. Der Brandenburger boxte sich in den 1990er-Jahren durch die Schwergewichtsspitze, stand 1995 in Las Vegas sogar gegen die Box-Legende George Foreman im Ring und wurde dabei endgültig zum Publikumsliebling. Wer zwölf Runden durchhält, der hält auch eine Zecke aus dem Gastraum. Oder, wie es intern beim Redo-Imperium heißt: „Wir holen keinen Promi. Wir holen einen Fachmann.“

Das Trainingsprogramm: Boxen für die Panade

Wie genau die Ausbildung aussieht, ist streng geheim. Ein Auszug aus dem Lehrplan ist GlitzerGossip dennoch zugespielt worden:

  • Modul 1 – Ausweichen: Finger weg vom Schnitzel, Schritt zur Seite, Kontrolle bewahren.
  • Modul 2 – Deckung: den Teller schützen, ohne die Sauce zu verlieren.
  • Modul 3 – Schlagkombination: Ketchup öffnen, Rechnung drucken, Gast begleiten – in einer flüssigen Bewegung.
  • Modul 4 – Nehmerqualitäten: Nachschub aus der Küche holen, auch wenn es die vierte Runde ist.

Zecken, die den Gastraum betreten, erwartet laut interner Anweisung künftig eine klare Ansage: Selbstbedienung bleibt verboten – und Fremdsauce erst recht.

Boxer trainiert Security und schickt Zecke aus dem Ring
Trainingsauftakt im Security-Bootcamp: Axel S. demonstriert die neue Zecken-Abwehr.

Jetzt bewerben – mit Foto und Lieblingspanade

Wer sich ebenfalls für die Fritten-Front eignen will: Das Redo-Imperium sucht laufend neue Security-Kräfte – Box-Vorerfahrung, Standhaftigkeit und Appetit sind ausdrücklich erwünscht. Bewerbungen nehmen die Filialen direkt entgegen. Und für alle Zecken gilt ab sofort: ohne Rechnung kein Schnitzel. Und ohne Sauce läuft hier gar nichts. G.I.G. – gemolken ist geil.