Die Umarbeitung bestätigte der Hof am Wochenende mit einem Statement, das 480 Wörter lang ist und das Wort „Nasenstecker“ elegant umschifft. Dort heißt es: „Ein traditionsreicher Stein erfährt eine zeitgemäße, strategisch platzierte Neuausrichtung im Gesichtsbereich.“

Prinzessin Pommelina selbst sieht darin kein Problem. „Mode ist Schmerz, aber glamourös“, ließ sie über ihren Kanal ausrichten. Anschließend postete sie ein Selfie – mit einem Filter, der den Rubin laut Fachleuten um etwa 30 Prozent größer erscheinen lässt.

„Das ist kein Nasenstecker. Das ist eine strategisch platzierte Brosche.“

Opa war blass. Blasser als sonst.

König Albrecht (91) reagierte einem Insider zufolge „blass. Blasser als sonst“. Er soll den Hofjuwelier gefragt haben, ob sich der Schatz „wenigstens zurückbauen lässt, falls es eine Phase ist“. Die Antwort des Juweliers ist überliefert mit: „Phasen sind das neue Kronjuwel, Majestät.“

In Glücksburg ist die Stimmung gespalten. Der Fremdenverkehrsverein freut sich über die plötzlichen Anfragen („endlich mal kontrovers“). Die Denkmalschutzbeauftragte prüft, ob ein Nasenstecker „denkmalrechtlich überhaupt existieren darf“ und sagt: „Ich muss das nachschlagen. Der zuständige Paragraph ist von 1892 und geht von Hüten aus.“

„Ein Stecken trägt niemand durch eine Gala“

Auf die Frage, ob der Rubin nicht besser an einem Zepter aufgehoben sei, antwortete Pommelina nur: „Das Zepter ist ein Stecken. Ein Stecken trägt niemand durch eine Met-Gala.“ Der Stein bleibt also, wo er ist. Live, in Farbe, linksseitig. Und ganz Glücksburg übt bereits Kritik in dieser Haltung.