Kennengelernt haben sich die beiden auf einer Dating-App. In seinem Profil stand „Meerjungfrau-Mann im Herzen“. „Ich dachte, das ist so ein Kunst-Ding“, erklärt Pfirsich. Beim ersten Date im Aquarium fiel auf, dass er sich weigerte, das Restaurant zu betreten. „Er bestand darauf, im Freigehege zu warten. Mit Schnorchel.“
Zweites Date: Er sprang durch einen Reifen. „Ich fand es charmant“, sagt Pfirsich. „Viele Männer springen ja durch gar keine Reifen mehr.“ Erst beim dritten Date – er brachte einen Eimer Fisch mit – wurde ihr klar, dass er kein Delfin ist. „Er hat gesagt: ‚Ich bin Delfin im Herzen.‘ Und dann hat er gequietscht. Es klang sehr ehrlich.“
„Ich habe erst beim dritten Date gemerkt, dass er kein Delfin ist. Aber auch erst da, dass es egal ist.“
Die Fans sind gespalten
Ihre Follower feiern #DelfinDate als „die erste ehrliche Beziehung im Internet“. Kritiker weisen darauf hin, dass er ein Mensch ist. Pias Mutter hat eine klare Haltung: „Solange er arbeitet und keine Algen isst, ist er willkommen.“
Und der Delfin-Mann selbst? „Ich habe nie behauptet, ein Delfin zu sein“, stellt er klar. „Ich habe nur behauptet, dass Delfine besser sind. Und das stimmt.“ Für das halbjährige Jubiläum plane er „einen Drehsprung. Aus Respekt. Und aus Technik.“
Wie geht es weiter?
Die beiden sehen sich weiter. Pia Pfirsich: „Er bringt Ehrlichkeit mit, Sprungkraft und jeden Freitag Fisch. Da waren meine letzten drei Dates schlechter.“ Nächste Woche steht ein Ausflug ins Schwimmbad an – mit einer Regel: „Kein Wasser, während ich dabei bin. Sonst sehen wir uns kaum noch.“